Die Firewall mit UFW einrichten

UFW auf einem Linux-VPS installieren und konfigurieren, um nur die nötigen Ports zu öffnen — mit Beispielen für gängige Regeln.

Aktualisiert

Was UFW ist

UFW (Uncomplicated Firewall) ist eine vereinfachte Oberfläche auf der nativen Linux-Firewall (iptables/nftables). Damit legen Sie bequem fest, welche Ports eingehende Verbindungen annehmen, ohne die komplexere iptables-Syntax direkt zu verwenden.

UFW installieren

Unter Debian/Ubuntu ist UFW meist bereits vorhanden. Falls nicht:

sudo apt install ufw

Die Grundregel vor der Aktivierung

sudo ufw allow 22/tcp

(Ersetzen Sie 22 durch Ihren tatsächlichen SSH-Port, falls Sie ihn geändert haben.)

Die Firewall aktivieren

sudo ufw enable

Es wird eine Bestätigung verlangt, da dieser Befehl eine aktive Verbindung trennen kann, wenn die SSH-Regel nicht zuvor hinzugefügt wurde.

Weitere gängige Ports öffnen

sudo ufw allow 80/tcp     # HTTP
sudo ufw allow 443/tcp    # HTTPS
sudo ufw allow 25565/tcp  # Beispiel: Minecraft-Server

Die aktiven Regeln prüfen

sudo ufw status verbose

Zeigt die vollständige Liste der aktiven Regeln mit ihrem Status an (erlaubt, abgelehnt).

Eine Regel entfernen

sudo ufw delete allow 80/tcp

Vorübergehend deaktivieren

sudo ufw disable

Nützlich für eine punktuelle Diagnose (um einzugrenzen, ob ein Verbindungsproblem von der Firewall kommt oder nicht); anschließend mit sudo ufw enable wieder aktivieren.

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